.: Satz für ein Klangauge

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"Das Unwirkliche schreibend klären", so betitelt Lucas Cejpek in der Grazer Neuen Zeit seine Besprechung der Prosatexte Günther Freitags. Das Unwirkliche ist in ihnen das Alltägliche, das nur eine unfassbare Realität hervorzubringen vermag. Das Scheitern des Menschen an selbstgewählten Aufgaben -dargestellt in einer musikalisch strukturierten Sprache- erscheint als Gerücht., so ungeheuerlich, dass man doch wieder daran glauben muss. Oder, wie Manfred Mixner sagte, sollte man bei der Lektüre vor lauter Aufmerksamkeit und Genauigkeit dahin kommen, dass man nicht mehr die Wirklichkeit versteht, sondern als Zeitgenosse von den Dingen verstanden wird."


Bläschke Verlag










(p) & (c) günther freitag 2015